Die kom!ma – Verein für Frauenkommunikation
e.V. in Düsseldorf gestaltet maßgeblich
das frauenpolitische Kulturprogramm der Stadt. Wir tauschen
uns aus und kooperieren mit Institutionen und Initiativen,
um ein breites, feministisches Programm zu gestalten, wie
wir es seit 30 Jahren tun.
Der
Rat der Stadt Düsseldorf hat mit einer CDU-FDP-Mehrheit
bei der abschließenden Haushaltsdebatte am 17. Dezember
2009 beschlossen, dass der Kulturhaushalt der unverschuldeten
Landeshauptstadt von 2009 auf 2010 beinahe unverändert
bleibt. Nur eine winzig-kleine Änderung gab es: der
Zuschuss an die kom!ma wurde um
25 % gekürzt! Das sind 15.000 Euro, die bei einer großen
Kultureinrichtung, wie sie es viele in der Stadt gibt, aus
der oft zitierten Portokasse hätten genommen werden
können.
Bei
der kom!ma gefährdet diese
Kürzung massiv die Weiterführung des kulturpolitischen
Engagements.
Die
Stadt Düsseldorf hat im Februar 2008 mit einer CDU-FDP-Mehrheit
die "Charta der Vielfalt" (Unternehmensinitiative
zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen) unterzeichnet,
nun zeigt sich, dass dies nicht vor Diskriminierung schützt.
Die kom!ma protestiert gegen die Diskriminierung und wird
hierin vom Düsseldorfer Frauenforum und der LAG Lesben
in NRW e.V. unterstützt.
In
den nächsten Monaten sind einige Aktionen geplant,
außerdem sammeln wir Unterschriften, damit die Kürzung
in den Etatberatungen für 2011 zurückgenommen
wird. Wer auch gegen die Kürzungen Stellung beziehen
will kann sich hier
die Unterschriftenliste herunterladen.
Bitte sendet sie dann an die Kom!ma. |